Die Genossenschaft sonara

Genossenschaftliche Organisierung auf dem Wohnungsmarkt

Seit dem Jahr 2020 besteht die Genossenschaft sonara, mit der wir die Idee der klassischen Wohnungsgenossenschaften aufgreifen und fortführen. Statt kurzfristiger Gewinne mit Mietwohnungen wollen wir langfristig konstante Mieten und Wohnsicherheit. Das Prinzip ist so einfach wie naheliegend: Die Genossenschaft verwaltet Wohnungen als kollektives Eigentum und ihre Mitglieder haben ein per Satzung festgeschriebenes Recht auf Wohnraum. Die Mieten decken dessen Kosten, eine Rendite wird nicht erzielt. Unser Anspruch sind dabei demokratische Entscheidungsstrukturen, unsere Genossenschaftssatzung ist feministisch orientiert und sieht Mediationsverfahren und Vertrauenspersonen in Konfliktfällen zwischen den Mitgliedern vor.

In der Bolongarostraße 112 in Frankfurt-Höchst haben wir gemeinsam mit dem Architekten Klaus Korbjuhn ein Wohnhaus gebaut. Die Stadt Frankfurt hatte das Grundstück im Konzeptverfahren ausgeschrieben und sonara im April 2020 mit der planerischen Ausarbeitung des Konzeptentwurfs beauftragt. Ab Mitte 2023 wurde gebaut, im April und Mai 2025 sind die Bewohner*innen eingezogen.

An einem Tisch wird am Modell des Neubaus gearbeitet
Auf einem Tisch liegende Baupläne, die mit Markierungen versehen sind

Auszeichnungen

Wir freuen uns über die Auszeichnung unseres Ansatzes.

Der Große Frankfurter Bogen verbindet Kommunen in Frankfurt/Rhein-Main und fördert "Ideen fürs Wohnen von morgen". Eine Jury aus Vertreter*innen unter anderem des Hessischen Wirtschaftsministeriums, des Deutschen Architekturmuseums und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen würdigt mit dem Zukunftspreis des Großen Frankfurter Bogens, "dass die sonara eG bei den derzeit herausfordernden Rahmenbedingungen ein gemeinschaftliches Wohnprojekt umsetzt, das hinsichtlich der Wohnfläche pro Kopf einen ambitionierten Ansatz aufweist."

Urkunde des Preises des Großen Frankfurter Bogens an einer Wand
Logo des Stadtfinder-Awards

Mit dem Stadtfinder-Award zeichnen der wohnbund e.V. und seine Mitglieder Projekte aus, die sich für nachhaltige Wohnkontexte und Nachbarschaften engagieren – im Jahr 2023 neben dem Höchster Hausprojekt Gündi West auch sonara. Wir freuen uns!

Presse/Fernsehen/Radio

2025

Anlässlich der Infobörse zum gemeinschaftlichen Wohnen wird unser genossenschaftlicher Ansatz in der hessenschau erklärt. (20.09.2025)

Die Frankfurter Rundschau berichtet über unsere Eröffnung. (15.09.2025)

2024

Auch dieses Jahr beteiligen wir uns am Tag des offenen Wohnprojekts, die Frankfurter Rundschau kündigt den Tag an. (21.05.2024)

Im Rahmen des GFB-Preises wird unser Projekt kurz vorgestellt. (17.05.2024)

2023

Das politopia-Magazin widmet sich auf radio x in einem dreiteiligen Feature noch einmal dem gemeinschaftlichen Wohnen in Frankfurt, auch wir sind mit einem längeren Interview in der Sendung. (01.11.2023)

sonara wurde im Jahr 2023 neben anderen tollen Projekten mit dem Stadtfinder Award ausgezeichnet! (Frankfurter Rundschau, 18.09.2023)

Die Frankfurter Rundschau berichtet über den Abriss des Bestandsgebäudes in der Bolongarostraße 112. (04.09.2023)

Beitrag über den 6. Tag des offenen Wohnprojekts: "Viele wollen anders leben" (Frankfurter Rundschau, 15.05.2023)

2022

Gemeinsam mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen und weiteren Frankfurter Wohnprojekten haben wir eine Pressemitteilung zu den aktuellen finanziellen Herausforderungen veröffentlicht, die Rundschau berichtet. (15.07.2022)

Im Hessischen Rundfunk werden die Hausprojekte sonara und :Uliba porträtiert. (12.05.2022)

Interview mit dem Hessischen Rundfunk

2020

Das ABS-Magazin (mittlerweile politopia) auf radio x stellt zum 3. Tag des offenen Wohnprojekts die Hausprojekte sonara und Kolle vor. (20.05.2020)